Book of Finance: Wissen zu Geld – Showdown – Noise

Die Finanzbuch-Bloggerin Celine Nadolny bespricht die folgenden Buchtitel: 
  • Wissen zu Geld von Oliver Pott
  • Showdown von Dirk Müller
  • Noise von Daniel Kahneman, Oliver Sibony & Cass R. Sunstein

Auszug aus Mandantenbrief 4/2021

Weitere Informationen zum Blog Book of Finance finden sich unter:

http://www.bookoffinance.de sowie

http://www.instagram.com/stories/bookoffinance

AUSBLICK – Märkte zwischen Wachstumsenttäuschungen, Reflationshoffnung und Inflationsangst II

Auszug aus Mandantenbrief 3/2021

 

„Sehe keine Chance, dass sich die Inflationsrate in den nächsten zwei bis drei Jahren normalisiert.“

Dr. Hendrik Leber, ACATIS

 

„Wir werden eine Rückkehr zu niedrigeren Inflationsraten sehen.“

Christine Lagarde, EZB-Präsidentin

 

„Das Wissen um den richtigen Zeitpunkt ist der halbe Erfolg.“

Maurice Couve de Murville

 

Im Grundsatz hat sich der Ausblick in den vergangenen drei Monaten nicht verändert. Die Märke stehen unverändert vor einem Zwiespalt zwischen Wachstumsenttäuschungen, Reflationshoffnung und Inflationsangst. In den zurückliegenden drei Monaten ist es den Märkten überraschend gut gelungen, den relativ schmalen Pfad zwischen diesen Klippen zu finden. Mittlerweile nehmen allerdings die Signale zu, dass dies in den kommenden drei Monaten nicht so bleiben dürfte und eine kalte Dusche wahrscheinlicher geworden ist. Viele positive Nachrichten scheinen in den aktuellen Börsenkursen bereits enthalten zu sein, sodass das weitere Potenzial zumindest kurzfristig auf Sicht der nächsten drei Monate limitiert zu sein scheint, während gleich mehrere Faktoren für Enttäuschungen und Verunsicherung sorgen können. Die vorstehende Grafik, die den aktuellen Verlauf des S&P 500 im Vergleich zu seinem saisonalen Muster zeigt, unterstreicht, dass ab Mitte Juli bis in den Oktober eine eher schwierigere Periode bevorsteht.

 

Der zunächst eingängigste Faktor für Marktirritationen könnte die Inflationsentwicklung sein. Aktuell vertraut der Markt, dass diese nur vorübergehend ist und die Notenbanken durch den Inflationsbuckel hindurchschauen werden. Diese Meinung kann bei überraschend hohen Inflationszahlen aber schnell brüchig werden. Mehrere kleinere Notenbanken haben bereits begonnen, ihre Geldpolitik zu straffen. Insofern kann schnell die Sorge aufkommen, dass die FED und EZB möglicherweise bereits „hinter der Kurve“ sind. Auf Sicht der nächsten Wochen ist dabei zunächst nicht von Bedeutung, ob die Inflation zum Jahresende wieder zurückgeht, sondern es würden zunächst Risikopositionen abgestoßen werden. Denn das zugrundeliegende Narrativ für mittel- bis langfristig höherer Inflationszahlen erscheint aufgrund mehrerer struktureller Aspekte schlüssig. Die expansive Geld- und Finanzpolitik erfolgt jetzt im Tandem. In der Vergangenheit, z. B. nach der Finanzkrise, war dies eher gegensätzlich, sodass sich die Effekte ausgeglichen haben. Dieses Mal könnten die Effekte nun mit Wucht durchschlagen. In Verbindung mit der aufgestauten Nachfrage der Privathaushalte besteht nicht nur die Gefahr einer Überhitzung der Wirtschaft – vor allem in den USA –, sondern es könnte vor dem Hintergrund einer dynamischen Erholung der Arbeitsmärkte nach Einschätzung von Bantleon auch zu einer Lohn-Preis-Spirale wie aus dem Lehrbuch kommen. Des Weiteren wird das Arbeitskräftepotenzial aufgrund der demografischen Entwicklung in Ländern wie Deutschland und China in den kommenden Jahren schrumpfen. Dies dürfte die Löhne treiben und der bis 2015 disinflationäre Effekt ist Geschichte. Hinzukommt, dass mittlerweile vor allem in Asien die allgemeine Lohnentwicklung deutlich aufwärts zeigt und die „billigen Werkbänke“ in immer mehr Ländern verschwinden. Zudem sorgen eine Re-Nationalisierung der Wertschöpfungsketten und steigende Zölle für höhere Kosten und Preise. Auch diese beiden Faktoren haben bis vor wenigen Jahren disinflationär gewirkt und entfallen nun.

 

Perspektivisch von den kurzfristigen Marktschwankungen in den nächsten Monaten würde aber eine nachhaltig höhere Inflationsrate, eine Neubewertung aller Assetklassen langfristig zur Folge haben. Früher oder später wären die Notenbanken in diesem Szenario sehr wahrscheinlich gezwungen, wieder eine (deutlich) restriktivere Geldpolitik einzuschlagen. Dies würde vielen Märkten Kapital entziehen und den Effekt der Assetpreisinflation des vergangenen Jahrzehnts umkehren. Je höher die nachhaltige Inflation ausfällt, umso größer wird der Druck auf die Notenbanken zu handeln und die Notwendigkeit restriktiver Maßnahmen. Von deren Schwere dürfte dann abhängen, ob eine eher sukzessive oder ruckartige Anpassung der Assetpreise erfolgt. Dies ist allerdings kein Thema für das kommende Quartal.

 

Ein anderer großer Risikofaktor für eine temporäre Marktkorrektur ist, dass kurzfristig Wirtschafts- und Unternehmensdaten enttäuschen – beides würde interessanter-weise deflationär und damit den Inflationssorgen zumindest auf kurze Sicht entgegenwirken. Es scheint derzeit so, dass das Hoch der Konjunkturüberraschungen hinter uns liegt. Zuletzt sind die Konjunkturüberraschungen sowohl global, bei den G10-Ländern als auch bei den Schwellenländern gefallen. In China sind zuletzt die Einkaufsmanagerindizes enttäuschender als gedacht ausgefallen. Dies kann auf eine Verlangsamung des Wachstums aufgrund einer restriktiveren Geldpolitik, Lieferkettenproblemen oder erneuten Corona-Ausbrüchen hindeuten und die Risikostimmung an den Märkten dämpfen.

 

Die Citigroup Economic Surprise Indizes sind definiert als gewichtete historische, normalisierte Datenüberraschungen (Ist-Releases vs. Bloomberg-Erhebungsmedian) über die letzten drei Monate. Ein positiver Wert des Index deutet darauf hin, dass die Wirtschaftsdaten per saldo den Konsens übertroffen haben. Die Indizes werden täglich in einem rollierenden Dreimonatsfenster berechnet. Die Indizes verwenden eine Zeitzerfallsfunktion, um das begrenzte Gedächtnis der Märkte zu replizieren, d.h. das Gewicht einer Datenüberraschung verringert sich über die Zeit.

 

Des Weiteren zeigt auch ein Modell der Bank of America, dass das globale Ertragswachstum der Unternehmen seinen Höhepunkt überschritten hat. Damit werden die Argumente für Aktien sukzessive schwächer. Auch dies könnte möglicherweise in der beginnenden Berichtssaison zu Enttäuschungen führen.

 

Wir gehen unverändert nicht davon aus, dass eine neue Rezession und damit ein „Crash“ an den Börsen bevor-steht. Für diese Einschätzung spricht, dass die Zinsdifferenz in den USA aktuell positiv ist und kurzfristig nichts auf eine negative Zinsdifferenz hindeutet. In der Vergangenheit war die Zinsstruktur in den letzten Jahrzehnten in den USA jedes Mal vor einem Aktiencrash und einer Rezession invers geworden – sogar vor der Corona-Pandemie, womit sich die Frage stellt, ob ein Crash auch ohne Corona-Virus erfolgt wäre. Damit kann in Bezug auf diesen Indikator vorerst Entwarnung gegeben werden.

 

Das Risiko einer völlig normalen Korrektur im Bereich von – 10 %, die zu jeder Aufwärtsbewegung dazugehört, scheint aktuell aber relativ hoch. Weitere Gründe für eine solche Korrektur könnten geringere Fiskalausgaben sein, wie wir es zuletzt im Kontext mit dem Infrastrukturpaket in den USA erlebt haben, eine geringere Wirkung der aktuell verfügbaren Impfstoffe gegen neue Varianten des Corona-Viruses oder ein gefährlicherer Verlauf sowie (neue) geopolitische Spannungen (z. B. USA vs. China, China vs. Taiwan oder Russland vs. Ukraine).

Orientierungssuche

Auszug aus Mandantenbrief 3/2021

 

Düsseldorf, im Juli 2021

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Erleichterung ist spürbar. In Deutschland und Europa hat das Impftempo zwischenzeitlich deutlich zugelegt und die Mehrheit der Bevölkerung ist zumindest erstgeimpft. Gleichzeitig sind die Neu-Infektionen signifikant zurückgegangen – auch wenn jüngst die Delta-Variante des Corona-Viruses Anlass zur Besorgnis gibt. Der Wegfall zahlreicher Beschränkungen erhöht wieder den individuellen Bewegungsradius und bringt Stück für Stück das gesellschaftliche Leben zurück. Gute Stimmungswerte und viel Nachholbedarf bleiben nicht ohne Folgen. Mit der Rückkehr des Lebens in die Innenstädte beginnt nach der Industrie auch im Dienstleistungssektor ein Wirtschaftsboom. (Ungewohnte) Angebotsengpässe sowie Wartezeiten nehmen zu und manche Preiserhöhung (Inflation) überrascht.

 

Die Kapitalmärkte haben von der rasanten Erholung der Wirtschaft schon vieles eingepreist und ein starkes 1. Halbjahr hinter sich. Ob sich dieser Pfad in den kommenden Monaten so fortsetzt oder ob vielleicht doch schon ein Schluck zuviel aus der Flasche genommen wurde, wird sich jetzt im Sommerquartal zeigen. Dieses ist für seine Volatilitätsschübe bekannt. Zumal auch aktuell einige technische Signale und Sentimentindikatoren darauf hindeuten, dass ein größerer Bewegungsimplus bevorstehen könnte.

 

Ein Faktor, der diesen auslösen könnte ist die Inflation. Noch ist nicht sicher, ob diese nur temporär erhöht ist (Standpunkt der Notenbanken) oder dauerhaft steigen wird. Gewissheit wird es vermutlich frühestens Richtung Herbst geben. Falls aber Zweifel an der Position der Notenbanken aufkommen, wird sich der Markt neu orientieren wollen – mit Konsequenzen für alle Anlageklassen.

 

Die Themen unserer Gastbeiträge in dieser Ausgabe sind Aktuelles aus der Immobilienfinanzierung, Überrenditen nur mit Überfliegern (Venture Capital) sowie die Verschärfung der Wegzugsbesteuerung. Zum Ausklang der Lektüre des Mandantenbriefes empfehlen wir Ihnen eine kulinarische Reise in das wunderschöne Allgäu und für das prickelnde Finale ein trinkbares Weltkulturerbe.

 

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Sommerzeit, sorgenfreie Urlaubstage und viel „Normalität“.

 

Mit den besten Wünschen aus Düsseldorf

 

Frank Conradt        Olaf Krings              Daniel Oyen           Christian von Plettenberg

FPSB: Fallstricke der Schwiegereltern-Schenkung

Finanzspritze für die Immobilie: Welche Fallstricke bei der Schwiegereltern-Schenkung lauern

Auszug aus Mandantenbrief 3/2021

 

 

FPSB: Schutz vor Erbschleicherei

Wie man sich vor Erbschleicherei schützen kann

Auszug aus Mandantenbrief 3/2021

AUSBLICK – Märkte zwischen Wachstumsenttäuschungen, Reflationshoffnung und Inflationsangst

Auszug aus Mandantenbrief 2 / 2021

 

„Die Fähigkeit, heute anders zu denken als gestern

unterscheidet die Klugen von den Starrköpfigen.“

John Steinbeck

 

Die Aktienmärkte sind seit Anfang April 2020 in den vergangenen 12 Monaten um mehr als 50 % gestiegen. Ihr Tief hatten die meisten Börsen sogar bereits Mitte März 2020 gesehen. Vom Tiefpunkt aus lassen sich in der Regel sogar Kurszuwächse von 75 % bis 100 % messen. Diese Zahlen vor Augen sollte es nicht verwundern, wenn die Märkte zumindest einmal für ein paar Monate „durchatmen“ würden, um sich an die neue Höhenluft zu gewöhnen. Schaut man zudem auf wirtschaftliche Frühindikatoren, findet man diese zur Zeit regelmäßig auf sehr hohen Niveaus, während die Lageindikatoren noch mehr oder weniger hinterher hinken. Hier muss die Wirtschaft also in den kommenden Monaten liefern, damit es auch an den Börsen zu keinen Enttäuschungen kommt. In den Kursen scheint bereits Vieles der kommenden Entwicklungen vorweggenommen zu sein. Des Weiteren dürften die Inflationszahlen zumindest bis in den Herbst hinein weiter steigen. Dies kann jederzeit eine neue Welle von Inflationssorgen und weiter steigende Anleiherenditen verursachen.

Insofern stehen die Märkte aktuell im Zwiespalt zwischen Wachstumsenttäuschungen, Reflationshoffnung und Inflationsangst. Damit die Lage an den Börsen stabil bleibt, muss ein relativ schmaler Pfad zwischen diesen Klippen gefunden werden. Vermutlich wird dies nicht gelingen, ohne an der einen oder anderen Stelle eine kalte Dusche zu erleben. Die kommenden Monate dürften also volatiler und weniger sorglos als das 1. Quartal werden.

Vor diesem Hintergrund ist auch Vergleich des Börsenverlaufs der Nachkrisenjahre 2009/ 2010 mit dem aktuellen Marktgeschehen sehr interessant. Bleibt es bei dem Gleichlauf, dürfte bereits in Kürze die Volatilität wieder zunehmen und uns dann vermutlich bis in den Herbst eine Konsolidierung an den Märkten drohen.

Ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor sind „zu“ hohe Zinsen für die Kapitalmärkte. Welches Niveau dies ist, ist im Vorfeld schwer zu beantworten. Ein Sprichwort am Anleihemarkt besagt, dass Zinsen solange steigen, bis etwas kaputt geht. Hierfür lassen sich rückblickend zahlreiche Beispiele finden, z. B. 1987 (Aktienmarkt), 1998 (Hedgefonds LTCM), 2000 (Technologieaktien) und 2008 (Immobilien). Jedes Mal war die Verwendung von zuviel Leverage (Kredit) das Problem. In den vergangenen Wochen haben wir mit den Vorfällen um GameStop und Archegos bereits ähnliche Auswüchse erlebt, allerdings waren die Vorfälle (noch) zu klein, um ein systematisches Problem zu erzeugen. Es zeigt allerdings, dass in einigen Marktsegmenten zur Zeit sehr hohe Risiken durch die Aufnahme von Leverage eingegangen werden. Die Probleme beginnen immer dann, wenn Nachschuss-pflichten aufgrund ungünstiger Marktveränderungen / Kursverläufe nicht mehr geleistet werden können.

Steigende Zinsen sind in diesem Zusammenhang ein Problem, da besonders in den USA Trillionen US-Dollar an Assets direkt oder indirekt am US-amerikanischen Anleihemarkt hängen. Aktuell kaschiert die Perspektive auf ein starkes Wirtschaftswachstum das Problem. Wenn die Inflationszahlen bald wieder eine Beruhigung anzeigen, erledigt es sich vermutlich mit wieder fallenden Zinsen auch. Andernfalls dürften die Spekulationen über Zinserhöhungen zunehmen und größere unangenehme Überraschungen werden auch aufgrund von Fehlpositionierungen wahrscheinlicher.

Aktuell gehen wir jedoch nicht davon aus, dass diese eine neue Rezession oder Baisse (Rückgang von – 20 % oder mehr) an den Märkten einleiten würden. Für gewöhnlich – Ausnahmen 2020 – setzen fallende Märkte langsam mit einem monatlichen Rückgang von etwa – 2 % ein und erst im letzten Drittel entstehen dann rund zwei Drittel der Gesamtverluste. Hingegen signalisieren stimmungs-bedingte steile Abstürze (Kursrückgänge von weniger als – 20 %) in der Regel nur eine temporäre Korrektur.

Für diese These spricht auch, dass in der Vergangenheit ein Gewinnwachstum der Unternehmen, dass den Erwartungen entsprach oder diese übertraf, regelmäßig von einer positiven Börsenentwicklung begleitet wurde. Vor dem Hintergrund des erwartet starken Wirtschaftsaufschwungs 2021 / 2022 sollte der Gesamttrend an den Börsen aufwärtsgerichtet bleiben.

 

[…]

Allzeithoch

Auszug aus Mandantenbrief 2 / 2021

 

Düsseldorf, im April 2021

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mittlerweile verfolgt uns die Corona-Pandemie seit mehr als einem Jahr. Wir befinden uns in Deutschland bereits in der dritten Welle und die politisch Verantwortlichen scheinen nach einem ständigen Hin und Her sowie wiederholter Organisationspannen (Masken, Impfen, Schnelltests) sukzessive das Vertrauen der Menschen zu verlieren. Galt Deutschland während der ersten Welle noch als Vorzeigeregion, schüttelt die Welt nun verwundert den Kopf über uns. Hingegen räumt der neue US-Präsident Joe Biden vorzeitig sämtliche Impfziele ab, während die Brexiteers über die EU spötteln und ihren Austritt feiern. Natürlich bleibt dabei unerwähnt, dass mehr als die Hälfte des in Großbritannien verimpfen Stoffes aus der EU importiert wird.

Die Börsen scheinen sich im zurückliegenden Quartal Joe Biden als Vorbild genommen zu haben. Beim Versuch, Schritt mit dessen Programm der ersten 100 Tage zu halten, eilten sie von einem Hoch zum nächsten Rekord. Das billige Geld der Notenbanken, die Fiskalpakete der Staaten, aufgestaute Konsumwünsche der Verbraucher, die Aussicht auf einen Corona-Impfschutz und ein Ende der Pandemie-bedingten Beschränkungen kündigen bereits einen gewaltigen Wirtschaftsaufschwung an – mit Verspätung auch für Europa.

Des einen Freud ist des anderen Leid. Während zyklische Aktien nun gefragt sind, standen die Wachstumsstars der letzten Jahre etwas abseits der Party. Bei Staatsanleihen und Edelmetallen haben hingegen erste Inflationssorgen sogar bereits für einen kleinen Kater gesorgt. Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob auch den Aktienbörsen nach dem wilden Ritt der vergangenen Monate ein solcher droht oder ob nur eine kleine Verschnaufspause angezeigt ist, bevor die Feier weitergeht.

Die Gastbeiträge dieser Ausgabe beschäftigen sich u.a. mit Versicherungen für besondere Schmuckstücke, Faktoren beim Autoleasing  sowie welche (unerwarteten) Folgen die Corona-Pandemie für Unternehmensnachfolgelösungen haben kann. Auf der Suche nach außergewöhnlichen Weinen führt uns unser Weg dieses Mal nach Südtirol. Kulinarisch geht es hingegen in einen Genuss- und Wellnesstempel nach Illschwang in der Oberpfalz, dessen Wurzeln bis in das 15. Jahrhundert zurückreichen.

Für die kommenden Wochen wünschen wir Ihnen alles Gute, einen baldigen Impftermin und die Rückkehr zu mehr Normalität. Mit den besten Wünschen aus Düsseldorf

 

Frank Conradt        Olaf Krings              Daniel Oyen           Christian von Plettenberg

FPSB: Verschwörungstheorien

Warum Verschwörungstheorien als Leitlinie für die Geldanlage gefährlich sind

Auszug aus Mandantenbrief 4/2020

Anlageklasse Wein

Durch rare Weine zukünftige Werte schaffen – Diversifikation durch Weininvestments

Auszug aus Mandantenbrief 4/2020